\documentclass{scrartcl}
\usepackage{german}
\thispagestyle{empty}
\begin{document}
\begin{center}
{\bf
\underline{F\"orderverein f\"ur eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) e.V.}\\
1.\ Kongress\\ 
{\LARGE Informationelle Monokultur\\
und die Alternativen}}\\
{\small am Sonntag, den 13.\ Juni 1999 10-17:00 in der Heinrich-B\"oll-Gesamtschule K\"oln-Chorweiler}\\
{\tt http://kongress.ffii.org}\\
\end{center}

Systemabst\"urze und Kartellprozesse charakterisieren seit vielen
Jahren die Situation des kommerziellen Software-``Marktes''.  Auf der
anderen Seite entwickeln sich, fernab von jedem Marketingrummel, in
den Hinterzimmern unentgeltlich arbeitender, durch das Internet
weltweit miteinander kommunizierender Gurus, technisch robuste
Alternativen.  Systeme wie GNU/Linux, BSD, Perl, TCL, \TeX, Java
u.a.\ verbinden sich ganz von selbst \"uber alle Systemgrenzen hinweg
zu einer freien informationellen Infrastruktur, an der
jedermann mitarbeiten kann, ohne Clubgeb\"uhren zu bezahlen oder
Geheimhaltungsabkommen zu unterschreiben.  

Warum die UNESCO gerade Schulen Linux empfiehlt, erkl\"art folgender Vergleich:

\begin{center}\small\begin{tabular}{p{.15\textwidth}|p{.37\textwidth}|p{.37\textwidth}}
& kommerziell-quellengeschlossen & frei-quellenoffen\\\hline
Kosten & fr\"uher oder sp\"ater hohe Lizenzgeb\"uhren & dauerhaft kostenlos\\\hline
Stabilit\"at & tendenziell pr\"achtige Oberfl\"ache auf morschem Kern & tendenziell schlichte Oberfl\"ache auf robustem Kern\\\hline
Bildungsideal & DAU (D\"ummster Anzunehmender User). Je mehr er versteht, umso eher k\"onnte er zum {\em Piraten} werden, Ideen {\em klauen} und Kompatibilit\"atsbarrieren {\em umgehen}. & Aufgekl\"arter Hacker.  Je mehr er versteht, desto eher kann er {\em Nachbarschaftshilfe leisten}, das System {\em weiterentwickeln} und \"uber Barrieren hinweg {\em portieren} helfen.\\
\end{tabular}\end{center}

Unser Kongress soll beispielhaft einer K\"olner Schule die Vorz\"uge von quellenoffenen Systemen nahebringen.  Nebenbei wollen wir zur Eheschlie{\ss}ung von NRW mit Microsoft, die auf dem ebenfalls am 13.\ Juni in K\"oln beginnenden ``Medienforum'' von den beiden Chefs gefeiert wird, unsere Gl\"uckw\"unsche \"ubermitteln.

Der Kongress besteht aus 3 r\"aumlich getrennten Veranstaltungen:
\begin{description}
\item[Tagung] mit u.a. folgenden Vortr\"agen:
{\scriptsize\begin{itemize}
\item Die Arbeit des FFII e.V.\ (Hartmut Pilch)
\item \"Okonomie informationsbasierter G\"uter (Prof. Siegfried Piotrowski)
\item Wie Patente im Softwarebereich den Fortschritt behindern (N.N.)
\item Fonterzeugung ohne Grenzen: Neueste Entwicklungen des Projektes FreeType (N.N.)
\item Erfahrungen eines Gurus: Wie man durch Freigiebigkeit reich wird (N.N.)
\item Plattformunabh\"angiges Programmieren mit Python (N.N.)
\end{itemize}}

\item[Ausstellung] von professionellen Produktionssystemen auf quellenoffener Basis

\item[Installationsfest]: Lehrer und Sch\"uler k\"onnen ihren Rechner mitbringen und unter Anleitung eines Gurus ein freies System darauf installieren. 
\end{description}
\end{document}

