diff -u /home/nion/DebianDE.sgml DebianDE.sgml --- /home/nion/DebianDE.sgml 2004-12-20 16:47:28.000000000 +0100 +++ DebianDE.sgml 22 Dec 2004 21:55:46 -0000 @@ -315,7 +315,7 @@ b) Das ist das alte Problem mit der Kommunikation zwischen BIOS und dem Kernel. Die uralten DOS-Routinen im i386 waren nur für 64MB vorgesehen. Die heutigen BIOSe übergeben den Wert der Speichergrösse über schlecht dokumentierte Routinen, - mit den der Kernel (vor allem vor 2.4.x) nicht immer zurechtkamen. Mit einem + mit denen der Kernel (vor allem vor 2.4.x) nicht immer zurechtkam. Mit einem aktuellen Kernel der 2.4.x-Reihe hat sich die Situation gebessert, vereinzelt gibt es immer noch Probleme. @@ -448,9 +448,9 @@ Kernel-Panik: "unable to mount rootfs" mit dem Debian-Kernel.

-F: Ich habe einen Kernel-Image von Debian installiert (kernel-image-foo-bar) und beim booten kriege ich nur Kernel-Panik: "unable to mount rootfs". +F: Ich habe ein Kernel-Image von Debian installiert (kernel-image-foo-bar), beim Booten kriege ich nur Kernel-Panik: "unable to mount rootfs".

-A: Selbst schuld. Der Kernel-Setup schreibt klar und deutlich, was man in +A: Selbst schuld. Das Kernel-Setup schreibt klar und deutlich, was man in /etc/lilo.conf (bzw. die Konfigurationsdatei deines Boot-Loaders) eintragen soll und fragt DICH, ob DU es getan hast. Wer nicht liest, muss leiden.

@@ -751,7 +751,7 @@ Version 3: - Bei Third-Party Code kann man alles mögliche vorfinden. Oft trifft man mit + Bei Third-Party-Code kann man alles mögliche vorfinden. Oft trifft man mit autoconf erstellte Projekte (configure-Skript), diese erleichtern die Arbeit (manchmal). Um solche Programme sauber zu installieren, kann das Tool checkinstall (gleichnamiges Paket) verwendet werden, das die Installation @@ -774,9 +774,10 @@

Eigentlich gehören noch Einträge wie contrib oder non-free hinein, wie z.B. deb "http://ftp.de.debian.org/debian stable main contrib non-free", aber in - den Sections befinden sich keine debianeigenen Pakete und können nicht + diesen Komponenten befinden sich keine eigentlichen Debian-Pakete (die gibt es + nur in "main") und können nicht hundertprozentig von uns supportet werden, also beschränken wir uns hier - auf die Angabe der Quellen der debianeigenen Pakete. Der Vorgang ist denkbar + auf die Angabe der Quellen der main-Pakete. Der Vorgang ist denkbar einfach: @@ -889,8 +890,8 @@ Von potato auf woody aktualisieren

-Da woody nach langer Wartezeit den stable Status erreicht hat und -potato wahrscheinlich nicht ewig mit security Updates unterstützt wird, +Da woody nach langer Wartezeit den stable-Status erreicht hat und +potato wahrscheinlich nicht ewig mit Security-Updates unterstützt wird, sollte man früher oder später auf woody umsteigen (es sei denn man ignoriert die potenzielle Gefahr aus dieser Problematik).

@@ -933,7 +934,7 @@

Zunächst: es sollten alle nötigen Pakete installiert sein. Abhängig vom - Alter der Woody gibt es vereinzelt Probleme. + Alter der Woody-Installation gibt es vereinzelt Probleme.

Damit die Hardware automatisch erkannt wird, sollte man zuerst folgende Pakete installieren: @@ -1171,7 +1172,7 @@

Wenn es interessiert, hier ist meine X-Config, etwas verhunzt durch die vielen - Anpassungen an verschiedenen Grafikkartentreibern, Monitore und Tastaturtypen. Im Moment + Anpassungen an verschiedene Grafikkartentreiber, Monitore und Tastaturtypen. Im Moment auf NVIDIA (non-free), 94kHz-Monitor und die typische deutsche Tatstatur (im nodeadkeys-Modus) eingestellt. @@ -1558,7 +1559,7 @@

Die letzte Zeile nur ausführen, wenn Sie /etc/environment noch nirgendwo eingebunden haben. Andernfalls entsprechend ihrer Konfiguration fortfahren. - Anschliessend komplett ausloggen und neu einloggen, um die Änderungen wirksam zu + Anschließend komplett ausloggen und neu einloggen, um die Änderungen wirksam zu machen.

@@ -1585,11 +1586,11 @@ apt-get install 'xfonts.*transcoded' - Anschliessend natürlich X neustarten. Alternativ nur den Font-Server neustarten und "xset fp rehash" ausführen. + Anschließend natürlich X neustarten. Alternativ nur den Font-Server neustarten und "xset fp rehash" ausführen. Der komplizierte Teil: Die Einstellungen der Programme verändern. Sie müssen zunächst ein Font mit der iso-8859-15-Kodierung auswählen. gtkfontsel (aus - dem gleichnamigen Paket) ist dafür ganz brauchbar, einfach den Charset (Zeichensatz) in + dem gleichnamigen Paket) ist dafür ganz brauchbar, einfach den Zeichensatz (Charset) in der Filter-Sektion auf iso8859-15 stellen und man bekommt nur Euro-fähige Fonts in der Auswahl (Sektion Font) zu sehen. Mit "Copy Font Name" kann man dann die vollständige Font-Bezeichnung kopieren und irgendwo einfügen. @@ -1655,7 +1656,7 @@ - Emacs: hier noch ein passender Font fuer Xemacs (in ~/.Xressources): + Emacs: hier noch ein passender Font für Xemacs (in ~/.Xresources): Emacs.default.attributeFont: -*-Lucidatypewriter-Medium-R-*-*-*-110-*-*-*-*-iso8859-15 @@ -1672,15 +1673,15 @@ xmodmap -e 'keycode 26 = e E currency EuroSign'

- Wenn das hilft, dann sollten Sie ihr "locales" Paket aktualisieren, und ggf. - die locales neu generieren. Ausserdem dafür sorgen, das LC_CTYPE + Wenn das hilft, dann sollten Sie Ihr "locales" Paket aktualisieren, und ggf. + die Locales neu generieren. Außerdem dafür sorgen, das LC_CTYPE rechtzeitig (d.h. vor dem X-Start) auf de_WASAUCHIMMER@euro gesetzt wird. Eine alternative, aber "unsaubere" Lösung gibt es auch: man hackt diese - xmodmap-Definition direkt in die Keymap. Patch -> siehe unten. + xmodmap-Definition direkt in die Keymap. Patch siehe unten.

- Bei typischen locales-Problemen (Anwendungen in englischer Sprache, keine + Bei typischen Locale-Problemen (Anwendungen nur in englischer Sprache, keine Umlaut-Eingabe möglich, falsches Format des Datums etc.), überprüfen Sie - ihre locale-Einstellung mit dem "locales"-Befehl und kontrollieren Sie die + Ihre Locale-Einstellungen mit dem "locale"-Befehl und kontrollieren Sie die Start-Dateien der Shell (bzw. der X-Session) des jeweiligen Benutzers. Amsonsten kann man nach dem Wer etwas weiter gehen will, und mit dem (früher oder später) kommenden - Unicode (bzw. UTF-8) experimentieren will, kann sich folgende Howtos + Unicode-Zeichensatz (bzw. UTF-8) experimentieren will, kann sich folgende Howtos reinziehen:

- + @@ -1719,15 +1720,15 @@ -Umlaute und Sonderzeichen mit US-Tastatur (Belegung) +Umlaute und Sonderzeichen mit US-Tastatur (-Belegung)

Es gibt zwei Vorgehensweisen, um Umlaute tippen zu können, die auch kombinierbar sind. Die erste ist einfach das Belegen der Umlaute auf andere - Tasten, so dass z.B. Alt Gr + ö (";:" auf ner echten US-Tastur) ö - ergibt. Die zweite Möglichkeit ist das Nutzen einer Compose Taste. Bei - dieser Möglichkeit "baut" man sich die Zeichen zusammen, ö erhält man - z.B. durch Drücken und wieder loslassen der Compose Taste, + Tasten, so dass z.B. Alt Gr + ö (";:" auf einer echten US-Tastatur) ö + ergibt. Die zweite Möglichkeit ist das Nutzen einer Compose-Taste. Bei + dieser Möglichkeit "baut" man sich die Zeichen zusammen; ö erhält man + z.B. durch Drücken und wieder Loslassen der Compose-Taste, gefolgt von " und o.

@@ -1743,7 +1744,7 @@

- Als erstes muss man ALTGR so belegen, dass es die gleiche Funktion hat, wie auf + Als erstes muss man AltGr so belegen, dass es die gleiche Funktion hat, wie auf einer deutschen Tastatur, dies geschieht bespielsweise so: @@ -1751,11 +1752,11 @@

- Man natürlich auch jede beliebige andere Taste damit belegen, beispielweise - die Windows-Tasten (keycodes 115-117). + Man kann natürlich auch jede beliebige andere Taste damit belegen, beispielsweise + die Windows-Tasten (Keycodes 115-117).

- Um beispielweise die oben beschriebene Belegung zu erhalten, braucht man + Um beispielsweise die oben beschriebene Belegung zu erhalten, braucht man zusätzlich noch: @@ -1766,8 +1767,8 @@

- Wenn man schon dabei ist, kann man auch noch die auf deutschen Tasturen aufgedruckten - ALTGR-Kombinationen gleich mit aufnehmen: + Wenn man schon dabei ist, kann man auch noch die auf deutschen Tastaturen aufgedruckten + AltGr-Kombinationen gleich mit aufnehmen: keycode 24 = q Q at @@ -1783,27 +1784,28 @@

- Sowie man Euro-fähige locale(1) Settings (iso-8859-15 oder utf8) hat den - Euro: + Falls man Euro-fähige locale(1)-Einstellungen (iso-8859-15 oder utf-8) hat, + außerdem den Euro: - keycode 26 = e E currency + keycode 26 = e E EuroSign

- Die Vorgehensweise für den Compose key ist ähnlich, zuerst muss man einer Taste - die Compose Funktion zuweisen. Im Bespiel wird dazu die Windows Menü-Taste + Die Vorgehensweise für die Compose-Taste ist ähnlich, zuerst muss man einer Taste + die Compose-Funktion (die im X11-Slang "Multi_key" heißt) zuweisen. Im Bespiel + wird dazu die Windows-Menü-Taste verwendet. Die Keycodes anderer Tasten erfährt man am einfachsten per xev(1). - keycode 117 = SunCompose + keycode 117 = Multi_key

- Einige Beispiele zum Compose key: + Einige Beispiele zur Compose-Taste: (Beispiel meint, wenn man man Compose + x + y tippt, erzeugt - man dieses Zeichen, dieses Bespiele gehören nicht in die - xmodmap Datei) + man dieses Zeichen, diese Bespiele gehören natürlich nicht in die + .xmodmap-Datei) Compose + """ + "a" = ä @@ -1841,7 +1843,7 @@ Beispiel xmodmap zumm copy & pasten: -keycode 115 = SunCompose +keycode 115 = Multi_key !Linke Windows Taste keycode 113 = Mode_switch !ALT GR @@ -1866,7 +1868,8 @@

-Wahrscheinlich muss man dabei die Compose seinen Bedürfnissen anpassen. +Wahrscheinlich muss man dabei die Position der Compose-Taste seinen +Bedürfnissen anpassen. @@ -1996,7 +1999,7 @@ id="http://lists.debian.org/debian-legal/2001/debian-legal-200110/msg00024.html" name="diskutiert">. Vom Blackdown-Projekt werden jedoch seit geraumer Zeit brauchbare Pakete mit dem SDK und der Laufzeitumgebung (JRE) angeboten - (j2sdk1.3, j2re1.3). Die entsprechenden Apt-Sources sind auf der Apt-Seite (siehe ).

@@ -2004,7 +2007,7 @@ mit JAVA nachrüsten, das entsprechende Plugin wird automatisch installiert.

- Die Installation ist relativ einfach. Entweder die APT-Sources eintragen und + Die Installation ist relativ einfach. Entweder die APT-Sourcen eintragen und apt-get install j2re1.3 (oder j2sdk1.3 für Entwickler), oder die DEBs ziehen und per Hand installieren, z.B. so: @@ -2074,7 +2077,7 @@

Zunächst: Dies ist kein Bug, das ist ein Feature. Die Rechte der User in Bezug auf Hardware-Operationen (z.B. direkter Zugriff auf CD-, Floppy, Soundkarte) - sind ganz klar definiert: standardmäßig darf niemand ohne superuser-Privilegien darauf zugreifen. + sind ganz klar definiert: standardmäßig darf niemand ohne Superuser-Privilegien darauf zugreifen.

Um einem bestimmten Benutzer oder Benutzerkreis diesen Zugriff zu erlauben, muss man ihn @@ -2102,7 +2105,7 @@ falsch gemacht. (Nur root kann diese Gruppenrechte vergeben!)

- Anschliessend muss sich der Benutzer komplett ausloggen! Dies ist wichtig, da + Anschließend muss sich der Benutzer komplett ausloggen! Dies ist wichtig, da erst beim erneuten Einloggen die neue Gruppenzugehörigkeit erkannt wird. @@ -2206,7 +2209,7 @@

V. - Installer-Pakete installieren, anschliessend die Dateien README.Debian in + Installer-Pakete installieren, anschließend die Dateien README.Debian in /usr/doc/nvidia* lesen $ apt-get install nvidia-glx-src nvidia-kernel-src fakeroot @@ -2241,7 +2244,7 @@

VIII. - Anschliessend die Datei /etc/X11/XF86Config-4 editieren, die Zeile mit dri + Anschließend die Datei /etc/X11/XF86Config-4 editieren, die Zeile mit dri auskommentieren, "nv" durch "nvidia" ersetzen. Bei Problemen in der Sektion "Screen" diese Zeile hinzufügen: @@ -2285,7 +2288,7 @@ über ATA getunneltes SCSI-MMC-Protokol. Andere Betriebssysteme benutzen konsequent seit Jahren die gleichen Treiber für ATAPI- und SCSI-Laufwerke, nur unter Linux gibt es noch aus schwachsinnigen^whistorischen Gründen einige - Treiber (ide-cd, ide-tape, ide-floppy), die Teile des ATAPI-Protokols + Treiber (ide-cd, ide-tape, ide-floppy), die Teile des ATAPI-Protokolls implementieren und den Zugriff auf die Geräte über seltsamme Device-Dateien erlauben, also z.B. über die Device-Nodes der IDE-Festplatten (/dev/hd*). @@ -2329,7 +2332,7 @@ 6. "modconf" aufrufen, die Module "sg" und "ide-scsi" aus der SCSI-Sektion laden. Vorher noch gegebenenfalls "ide-cd" entladen. - 7. Wenn die lilo-Konfiguration geändert wurde - Debian neubooten, während der + 7. Wenn die lilo-Konfiguration geändert wurde - Debian neu booten, während der Initialisierung die Kernel-Meldungen beobachten (bzw. /var/log/kern.log danach). Es sollte(n) Zeile(n) wie @@ -2452,8 +2455,8 @@ das Paket "hotplug" installieren, das Mouse/Tastatur/Drucker/...-Treiber bei Bedarf nachlädt und entlädt. - Anschliessend die Maus ganz normal als PS/2 Maus konfigurieren, das - Mouse-Device ist dabei /dev/input/mice, die Protokolle sind (fuer X) + Anschließend die Maus ganz normal als PS/2 Maus konfigurieren, das + Mouse-Device ist dabei /dev/input/mice, die Protokolle sind (für X) PS/2 (einfachste Mäuse); MouseManPS/2 (Logitech); IMPS/2, ExplorerPS/2 (Microsoft); ThinkingMousePS/2, NetScrollPS/2, NetMousePS/2, GlidePointPS/2 (diverse andere). Siehe Abschnitt zur X-Konfiguration weiter unten in dieser @@ -2466,7 +2469,7 @@

Bei älteren Woody's und Potato gibt es die nötigen Device-Nodes noch nicht. - Lösung (fuer Woody): + Lösung (für Woody): apt-get install makedev cd /dev @@ -2657,7 +2660,7 @@ Wie installiere ich mplayer unter Debian?

- mplayer ist größtenteils GPL, enthällt aber derzeit Code aus dem Projekt, der nicht mit den /etc/default/spamassassin und aktiviert dort den Daemon, anschliessend +/etc/default/spamassassin und aktiviert dort den Daemon, anschließend kommt natürlich /etc/init.d/spamassassin restart.

Jetzt muss man die Mails nur noch durch den Filter schleusen. Für einen @@ -3005,7 +3008,7 @@

Ansonsten, es gibt kein "bestes" Dateisystem. Alles liegt im Auge des - Betrachters. Das folgende wiedergibt meinen subjektiven Eindruck. + Betrachters. Das folgende gibt meinen subjektiven Eindruck wieder.

XFS ist ein guter Mittelweg in fast jeder Hinsicht und mittlerweile stabil. @@ -3100,7 +3103,7 @@ id="http://www.infodrom.org/Debian/doc/maint/Maintenance-sysadmin.html#s6.4" name="Maintainance Guide">.

- KDE braucht noch eine Extra-Wurst: das Paket kde-i18n-de. Anschliessend kann + KDE braucht noch eine Extra-Wurst: das Paket kde-i18n-de. Anschließend kann man die deutsche Sprache im Kontrol-Zentrum einstellen.

@@ -3271,24 +3274,24 @@ Credits

Diese FAQ-Liste wurde zusammengetragen von: - + Alfie (*) Erich Joho mrdata Myon +weasel (*) Zomb (*) u.v.a.m. -weasel (*) (*): integrating patches

Ein herzliches Dankeschön für Patches, Anregungen und Kritik an: - + ace\aruu Frank Schroedl -Nico Golde - nion +Nico Golde (nion)